AGERO Sonnenschutz, Blendschutz, Wärmedämmung, Hitzeschutz
KontrasteKontraste

 

Das Verhältnis der Leuchtdichten der Flächen im Arbeitsbereich werden als Kontraste bezeichnet. Die Leuchtdichten sind von äusserster Wichtigkeit und finden sich in allen Empfehlungen wieder.

 

Weshalb sind diese Kontrastverhältnisse von ausschlaggebender Bedeutung?

Nun, das Auge gleitet über diese unterschiedlichen Flächen. Dabei stellt sich die Pupille - automatisch - auf die jeweilige Helligkeit ein. Dieser Vorgang läuft allerdings nicht ohne Verzögerung ab und bedingt die Arbeit der Augenmuskulatur (bis zu 30.000 Blickwechsel pro Tag bei der Arbeit am Bildschirm).

Sind Kontraste zu niedrig, wirkt dies monoton und somit ermüdend. Zu hohe Unterschiede beanspruchen enorm, verzögern die Arbeitsabläufe, beeinträchtigen die Sehschärfe und führen zu Augenbrennen, Kopfschmerzen, usw.

Diese Kontrastverhältnisse lassen sich steuern, z. B. durch einen Blendschutz mit kontrollierter Lichttransmission, der soviel des natürlichen Tageslichtes passieren lässt, wie es die Arbeitsplatzsituation erfordert.

 

Zulässige Kontraste

Als Grundlage zur Beurteilung der Systeme und Einrichtungen empfehlen wir die diversen Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften, die u. a. folgende Hinweise zu den Leuchtdichteverhältnissen enthalten:

 

 

 im Mittelfeld:

3:

 1

 im Umfeld:

 10:

 1

 vom Mittelfeld zum Umfeld:

 10:

 1

 

Diese Werte sollten nicht wesentlich überschritten werden. Allerdings sollten zu geringe Leuchtdichteunterschiede vermieden werden, da diese monoton wirken und die Aufmerksamkeit dadurch leidet.

Es darf nicht übersehen werden, dass eine Grösse bereits vorliegt und zwar die des Bildschirmes. Demnach müssen die übrigen Gegenstände und Flächen damit korrelieren.

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